Eine Matratze liegt acht bis zehn Jahre im Schlafzimmer, und probeliegen können Sie vorher nicht. Wir vergleichen zehn Matratzen nach Härtegrad, Aufbau und Schlafposition – auf Grundlage von Herstellerangaben, Datenblättern und ausgewerteten Kundenrezensionen.
Welche Matratze zu Ihnen passt, hängt zuerst an Körpergewicht, Aufbau und Schlafposition. Diese drei Angaben geben die erste Orientierung; je nach Anlass – Kauf, Rückenschmerzen – kommen weitere hinzu, etwa in den verlinkten Ratgebern.
Wichtig vorweg: Der Härtegrad ist nicht genormt. H3 bedeutet bei jedem Hersteller etwas anderes, deshalb zählt die Gewichtsangabe daneben mehr als der Buchstabe.
Alle Matratzen im Direktvergleich →Die Hersteller ordnen H2 bis etwa 80 kg zu, H3 etwa 80 bis 100 kg und H4 darüber. Das sind Richtwerte, keine Norm – jeder Anbieter legt sie selbst fest. Wer zu weich liegt, sackt im Becken durch; wer zu fest liegt, spürt Schulter und Hüfte.
Härtegrad-Ratgeber →Kaltschaum dämmt Wärme und ist leicht. Ein Taschenfederkern arbeitet punktgenauer und lüftet besser. Hybridmatratzen legen eine Schicht Gelschaum auf einen Federkern, Latex und Viskoschaum sinken punktgenau ein. Kurz: Kaltschaum für Frierende, Federkern für alle, die nachts schwitzen.
Matratzenarten im Überblick →Seitenschläfer brauchen eine Matratze, in die Schulter und Hüfte einsinken können. Rückenschläfer liegen auf einer mittelfesten, zonierten Fläche am ruhigsten. Bauchschläfer brauchen es fest, damit das Becken nicht durchhängt. Im Vergleich lässt sich danach filtern.
Ratgeber Schlafposition →
Empfehlung
Wendbare Matratze mit zwei Härtegraden und 100 Nächten Probeschlafen, laut Rezensionen für sehr unterschiedliche Körpergewichte passend – unsere Empfehlung.
Auch empfehlenswert
7-Zonen-Kaltschaummatratze, Härtegrad H4, laut Rezensionen formstabil und für höheres Körpergewicht geeignet, mit Eingewöhnungszeit für leichte Seitenschläfer.
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Tonnentaschenfederkernmatratze, Härtegrad H4, 500 Federn, laut Rezensionen stabiler Liegekomfort, vereinzelt Nachlassen der Stabilität nach wenigen Monaten.
Eine Empfehlung gilt nie für alle. Welche der drei zu Ihnen passt, hängt an Körpergewicht und Schlafposition – die Einschätzung zu jeder Matratze nennt das ausdrücklich.
Unsere Bewertung folgt einem festen Raster mit 4 Kriterien. Grundlage sind Herstellerangaben, Datenblätter und die systematische Auswertung von Kundenrezensionen. Wir liegen nicht selbst probe und geben keine fremden Prüfergebnisse weiter.
Wie gut Härtegrad, Zonierung und Belastbarkeit laut Herstellerangaben zu Körpergewicht und Schlafposition passen, abgeglichen mit Rezensionen zum Stützgefühl.
Vor allem die systematische Auswertung von Kundenrezensionen zu Rückstellverhalten und Kuhlenbildung nach längerer Nutzung; dazu die Kernhöhe, wo das Datenblatt sie nennt. Raumgewicht und Herstellergarantie gibt in diesem Vergleich kein Hersteller an – fehlen sie, vermerken wir das bei jedem Modell.
Wärmeregulierung, Geruch nach dem Auspacken, Geräuschentwicklung und Randstabilität, ausgewertet aus wiederkehrenden Aussagen in Kundenrezensionen.
Anschaffungspreis im Verhältnis zur Ausstattung sowie Rückgabe- und Probeschlaf-Frist, jeweils laut Herstellerangaben; fehlt eine Frist im Datenblatt, ist das bei dem betroffenen Modell vermerkt.
Warum der Härtegrad nicht genormt ist, welche Gewichtsklassen die Hersteller ansetzen und was bei zwei Personen mit unterschiedlichem Gewicht gilt.
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Fünf Bauarten im Überblick – mit Punktelastizität, Raumgewicht und der Frage, welche Bauart nachts wie warm wird.
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